Blick von Südosten auf den Falkenberg bei Judenburg

©Schinerl
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Hat das Gräberfeld einst so ausgesehen?

©G.Ranacher
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 © E. Mord

 

Regionalmuseum Murtal für Ur- und Frühgeschichte

 

Angeregt durch die zahlreichen Grabungen und wissenschaftlichen Erkenntnisse der letzten Jahre, konnte der AKF nun ein weiteres Projekt ins Leben rufen. Dabei geht es um die Errichtung eines Regionalen Ur- und Frühgeschichte Museums in Judenburg, das im ehemaligen Minoritenkloster der Stadt, in der Herrengasse 12, entstehen wird.

Die Vision, die hinter dem Museum steht, präsentiert sich so facettenreich, wie die geheimnisvollen Entdeckungen, die rund um den Falkenberg gemacht wurden.

Die fürstlichen Hinterlassenschaften des Falkenbergs, darunter der Nachweis einer mehrere tausend Menschen fassenden Besiedelungsanlage aus der Hallstattzeit samt Gräberfeld, sind Zeugen einer hoch entwickelten Kultur, die durch den Abbau und die Erzeugung von Eisen und durch ihre weitreichenden Handelsbeziehungen entlang der Hallstattstraße, gekennzeichnet ist.

Diese Erkenntnisse liefern den eindeutigen Beweis, dass der weltberühmte Kultwagen von Strettweg in ein hochentwickeltes kulturelles Umfeld eingebettet war. Eine der Hauptziele des AKF ist es daher, diese unglaublich spannende Geschichte der Region in einem modernen und vor allem lebendigen Museum zu präsentieren.
 
Was bisher geschah…

Der Ostflügel des Gebäudes, das die Stadtbibliothek und das kleine JuThe Theater beherbergt, wird revitalisiert und folglich zu einem Regionalmuseum für Ur- und Frühgeschichte umgebaut. Mit der Sanierung des ca. 700 Jahre alten Gebäudes wurde, unter der Leitung von Arch.DI Hans Baier, bereits begonnen. Ohne die wertvolle Unterstützung durch die Stadtgemeinde, die einen Großteil der Sanierungsarbeiten übernommen hat, wären die ersten Schritte zur Umsetzung des Projekts wohl kaum möglich, weshalb wir uns an dieser Stelle bei Herrn Bürgermeister Dolleschall aufrichtig bedanken.

Über weitere Details werden wir Sie laufend informieren!

Die Vereinsführung

Bei der Generalversammlung am 3. November 2016 wurde folgende Vereinsführung gewählt:

 

Vorstand:

Obmann                               Dr. Franz Bachmann

Obmann-Stellvertreter            KR Hans-Peter Piwonka

Kassier                                DI. Josef Bärnthaler

Kassier-Stellvertreterin           Mag. Ilse Reiter

Schriftführerin                        Margarete Gruber

Schriftführer-Stellvertreterin     Edda Schmidpeter

 

Rechnungsprüfer:

Brigitte Hörmann

Evelyn Schupp

 

Beirat:

Gert Albrecht

Arch. DI. Hans Baier

SR Dipl.-Päd. Margit Baier

Fritz Diechler

Dr. Heinz Kopp

Dr. Marko Melé

Heinz Mitteregger

Anneliese Ocepek

Alfred Praschniker

DI. Dr. Günter Ranacher

Dr. Gottfried Reif

Annemarie Scherk

Dr. Michael Schiestl

Dr. Gunda Strohecker

Dir. Mag. Ewald Thaller

 

 

Spendenabsetzbarkeit neu

Die Spendenabsetzbarkeit wurde seitens der Finanzbehörde mit 1.1.2017 neu geregelt.
Ihre ab 1.1.2017 geleisteten Spenden werden von uns - ausgenommen, Sie möchten dies ausdrücklich nicht - verpflichtend direkt an das Finanzamt ge- meldet und von diesem erstmals automatisch in Ihre (Arbeiternehmer/innen-) Veranlagung für das Jahr 2017 übernommen. Wir müssen dazu die Zahlungen bis spätestens Ende Februar des Folgejahres (also erstmals bis Februar 2018) der Finanzbehörde bekannt geben.

 

Die von Ihnen geleisteten Beträge werden vom Finanzamt automatisch in Ihrer Veranlagung berücksichtigt. Sie müssen uns dazu Ihren Vor- und Zunamen und Ihr Geburtsdatum bekannt geben.

Wichtig ist, dass Sie Ihre Daten korrekt bekannt geben und insbesondere, dass die Schreibweise Ihres Namens mit jener im Meldezettel übereinstimmt.

 

Die Datenübermittlung an die Finanzbehörde unterliegt strengen datenschutz-rechtlichen Vorgaben und daher einem Maximum an Datensicherheit und Datenschutz. Die Daten werden von uns automatisch und verschlüsselt an die Finanzbehörde übermittelt.

 

Wenn Sie keine Datenübermittlung wollen:

Wenn Sie nicht möchten, dass wir Ihre Spenden dem Finanzamt bekannt geben, dann teilen Sie uns das bitte mit. Dann kann allerdings keine steuer- liche Berücksichtigung erfolgen.

Selbstverständlich können Sie auch anonym spenden. Sie verzichten damit auf die Möglichkeit, die Spende abzusetzen.

 

Was ist, wenn Sie selbständig sind:

Sind Sie selbständig erwerbstätig, können Sie in Ihrer Einkommenssteuer-erklärung wählen, ob Sie die Spende privat oder betrieblich geltend machen möchten. Falls Sie die Spende in Ihrem Privatteil geltend machen, gilt oben Gesagtes. Wenn Sie sie betrieblich absetzen möchten, benötigen wir nichts und unternehmen auch nichts.

 

Wie funktioniert eine Zahlung mittels Erlagschein:

Die Banken haben für Spenden spezielle Erlagscheine entwickelt, auf denen Sie die erforderlichen Daten – den Vor- und Zunahmen und das Geburtsdatum – bekannt geben können.

 

Wie funktioniert eine Zahlung mittels Internet-Banking:

Für diese sehr gängige Zahlungsweise empfehlen die Bankinstitute, im Feld "Verwendungszweck" in der 1. Zeile das Geburtsdatum (TTMMJJJJ) und in der 2. Zeile den Vor- und Zunamen (laut Meldezettel) anzuführen.

 

Rückfragen bitte an:

Arbeitskreis Falkenberg

Ing. Dieter Stempfle

Tel. 0676 3593782

Email: info@fuerstengrab-strettweg.at

 

 

Große Auszeichnung vom Bundesdenkmalamt

Foto: © Bettina Neubauer-Pregl, Bundesdenkmalamt Wien

 

Von links: HR Univ.-Doz. Dr. Bernhard Hebert (BDA), Dr. Franz Bachmann, KommR. Hans-Peter Piwonka, Gert Albrecht (alle AKF),

Präs. Prof. Dr. Barbara Neubauer (BDA), MR Dr. Christoph Bazil (BKA)

 

Im Rahmen eines Festaktes des Bundesdenkmalamtes im Ahnensaal der Hofburg in Wien wurde der Arbeitskreis Falkenberg Ende November 2015 für sein herausragendes Engagement beim hallstattzeitlichen Forschungsprojekt rund um den Falkenberg mit der Denkmalschutzmedaille ausgezeichnet. Dabei konnte eine Abordnung des Arbeitskreises von der Präsidentin des Bundesdenkmalamtes, Frau Prof. Dr. Barbara Neubauer im Beisein von Herrn MR Dr. Christoph Bazil vom Bundeskanzleramt die Medaille und die Ehrenurkunde entgegen nehmen.

Für das Jahr 2015 wurden österreichweit nur vier Initiativen ausgezeichnet, wobei besonders hervorgehoben wurde, dass der Arbeitskreis als einziger der Geehrten nicht als Eigentümer eines Objekts, sondern uneigennützig für ein wertvolles Kulturgut tätig ist.